Impuls der Woche - Verheißungsvoller Advent?

Am Sonntag feiern wir den 1. Advent. Advent bedeutet „Ankunft“ – Die Ankunft Gottes auf Erden durch die Geburt Christi. Gott, der die Liebe ist, entäußert sich all seiner Macht, um bei den Menschen und inmitten seiner wunderschönen Schöpfung zu wohnen. Advent – das ist die Zeit der Verheißung und der tröstlichen Hoffnung. Aber wie sieht diese Hoffnung und der Trost aus? Welches Bild von Gott machen wir uns in Leidsituationen? Was zerbricht in uns?

 

Kerze

FOTO: KAPUZINER/RAUSER

 

Schaut man auf die Weltlage, auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen, auf die bedrängenden Fragen der Menschen um uns herum und in uns selbst: Welchen wirklichen Trost hat die Verkündigung der Kirche in dieser Zeit für uns? „Fürchte dich nicht!“ – sagt Gott. Wer ist dieser Gott, den wir nicht mehr zu kennen scheinen?

ICH löse nicht euer Pandemie-Probleme
ICH löse nicht euer Krieg- und Frieden-Dilemma.
ICH erspare euch nicht die eigene Entscheidung gegen jegliche Art von Machtkämpfen.
ICH ersetze nicht euren Mangel an Liebe im Miteinander.
ICH bin nicht der Garant eurer sozialen Gerechtigkeit – gerade auch nicht im Umgang mit denen, die ihre Heimat verloren haben und bei euch eine neue suchen.

 

Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen,

aber wir können ein Licht anzünden!

Franz von Assisi

 

PACE E BENE

Ihr Br. Konrad (Bernd-Günter Barwitzki)

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