Impuls der Woche - Shalom Maria

Maria – eine Mutter, wie alle Mütter dieser Welt. Ein junges Mädchen am Rande des römischen Reiches aufgewachsen. Wer würde sie heute noch kennen – diese Maria von Nazareth, wenn sie nicht die Mutter des Erlösers wäre? Durch ihr „JA“ wurde ihr Leben für die Menschheit unermesslich wertvoll. Hinter diesem „mir geschehe nach deinem Wort“ steht die Bereitschaft, voll und ganz auf Gott zu vertrauen. Mit der Annahme ihres Schicksals – Gottes Sohn zur Welt zu bringen, ihn zu erziehen, ihn loszulassen in die Eigenständigkeit und sein grausames Sterben wehrlos mitanzusehen und zu erleiden. Mit ihm jahrelang auf der Flucht zu sein. Dies alles erinnert uns heute an viele Mütter, besonders in den Kriegsgebieten, nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Syrien, Afghanistan, Jemen, Nigeria und allen Kriegsgebieten in unserer Welt. In diesem Leid und im „Erleiden“ ist sie so zur Mutter aller Christen geworden.


Mütter organisieren sich
Mütter organisieren sich, um gemeinsam ihre Würde zu verteidigen
Frauenprojekt »Ninho« in Bacabal (Brasilien)
Foto ab Vorlage IBB 2022, Franziskaner Mission 4/2019


An ihr können diejenigen, die Jesus nachfolgen möchten, ablesen, wie eine solche Nachfolge aussehen kann: Immer wieder den Versuch wagen, im Vertrauen auf Gott, den nächsten Schritt zu gehen, wenn auch nicht absehbar ist, wohin dieser Schritt führt und welche Konsequenz er haben wird. Diese Kraft im Vertrauen auf Gott zu leben zeigt, dass letztendlich die Liebe Gottes immer größer ist als das Unheil, das uns widerfährt. Als Christen können wir das „Licht der Welt“ sein. Sorgen wir dafür, dass dieses Licht nicht ausgeht.

Der Monat Mai ist der Monat, der in besonderer Weise das Leben der Gottesmutter betrachtet:


Maria in St. Elisabeth
Maria, St. Elisabeth, Foto: Andrea Mayer


Shalom Maria, der sympathische Gott ist mit dir! Du gehst schwanger mit der Vision einer friedvollen und geschwisterlichen Welt. Gesegnet ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der "Gott-mit-uns".

Liebgewonnene Maria, Schwester im Glauben, erweise dich solidarisch mit uns, wenn wir uns wehren gegen Untergangsmächte, damit Leben für alle möglich wird, jetzt und in der Stunde der end-gültigen Begegnung mit Gott.
(Quelle unbekannt)


Eucharistische Anbetung:
Donnerstag, 12.Mai, St. Michael, 15.00 Uhr

Friedensgebet:  Freitag, 13. Mai, St. Michael, 18.30 Uhr

                           Freitag, 20. Mai, St. Elisabeth, 18.30 Uhr

PAX ET BONUM

Br. Konrad,ofs (Bernd-Günter Barwitzki) Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!