Angedacht - Mütter

Wenn wir das Wort „Mutter“ hören, dann denken wir zu allererst an unsere eigene Mutter. Eine Frau, die uns unter Schmerzen zur Welt gebracht hat. Eine Frau, die sich Sorgen um ihre Kinder macht, sich um sie kümmern, da ist, wenn man sie braucht. Ganz egal ob als Kind oder wenn man schon etwas älter ist. Mütter sind ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Lebens.

An dieser Stelle deshalb ein großes Dankeschön an alle Mütter und herzlichen Glückwunsch zum Muttertag kommenden Sonntag!

Eine Mutter, die vor mehr als 2000 Jahren gelebt hat, ist Maria, die Mutter Jesu.
Für viele von uns ist sie ein Vorbild. Ein Vorbild in ihrem Gottvertrauen, ihrer Hingabe, ihrem Mut und wie sie all die schönen Jahre, aber auch die schwere Zeit, als ihr Sohn am Kreuz starb gemeistert hat. Immer im Vertrauen darauf, dass Gott es richtig macht oder wie wir es in unserem nächsten Jugendgottesdienst nennen:
„Lass mal Gott machen!“

Bei der nächsten Mutter finde ich den Satz „Lass mal Gott machen!“ sehr riskant.
Ich meine dabei die „Mutter Erde“. Bei ihr haben wir Menschen schon viel zu viel selbst Hand angelegt und oftmals mehr an unseren eigenen Profit gedacht, als an die Bewahrung der Schöpfung.
Jetzt sich zurück zu lehnen und Gott machen lassen, könnte auch zu einer zweiten Sintflut führen, um die Welt zu retten.
Bei Mutter Erde müssen wir selbst mit tätig werden, unsere Einstellung zur Schöpfung überdenken und anfangen, Ressourcen zu schonen. Ein Umdenken in unserem Handeln, Wirken und bei unseren Ansprüchen ist nötig.

Egel, an welche Mutter wir gerade denken, unser Denken sollte jedes Mal mit tiefstem Dank, Anerkennung und Respekt erfüllt sein.

Ihnen allen einen gesegneten Frühlingsmonat Mai!

Ihr Frank Schien, Gemeindereferent