Angedacht - Staunen – Fragen – Gott entdecken

 Können Sie noch staunen?

Unsere Welt ist voller schöner Wunder, wir müssen uns nur Zeit nehmen, innehalten und achtsam beobachten, was um uns herum geschieht. Und wer um diese Wunder weiß, wird sie beschützen, statt sie achtlos zu zerstören. Wir sollten niemals aufhören, angesichts dieser Wunder zu staunen.

Sei es ein atemberaubender Sonnenuntergang, von dessen Schönheit und Kraft wir überwältigt sind oder, dass jedes Atom im Stein, im Baum, im Tier und Mensch gleich aufgebaut ist und funktioniert.

Jesus nennt die Vögel des Himmels und die Blumen auf dem Feld, wenn er über die Kunst des Lebens predigt. Es lohnt sich darüber nachzudenken, ob Blumen, Bäume und Früchte in der Bibel als Boten der Hoffnung zu erkennen sind.

So können wir das Leben leben, denken und feiern, so wie es uns die Einladung zum Glauben und Vertrauen im Psalm 103 gezeigt wird:

Wie Gras sind die Tage des Menschen,

er blüht wie die Blume des Feldes.

Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;

Der Ort, wo sie stand,

weiß nichts mehr von ihr.

Doch die Huld des HERRN

Währt immer und ewig

Für alle, die ihn fürchten. (Ps 103,15-18)

In jeder Blume, die blüht, sagt Gott, dass er uns gernhat. Sie kann uns Freude schenken für das Leben im Alltag und Gelassenheit für die Probleme, die uns auf der Seele liegen.

Versuchen wir zur Ruhe zu kommen, um die Wunder der Schöpfung zu sehen und zu staunen. In diesen Momenten, in denen wir vollkommen eintauchen in die Schöpfung, öffnet sich unser Herz und wir sind von Gott angerührt. Im stummen Staunen sind wir eins mit der Schöpfung. Eins mit uns selbst.

Dieses „Staunen können“ wünscht Ihnen

Diakon Bernd-Günter Barwitzki, ofs