Impuls der Woche - Fronleichnam -  Brot des Lebens

Zehn Tage nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Fest Fronleichnam, das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“. Das Fest Fronleichnam geht auf eine Vision der Augustinernonne Juliana von Lüttich im Jahr 1209 zurück. In dieser Vision sah sie den Mond, der an einer Stelle verdunkelt war. Dies deutete sie als Hinweis Christi, dass der Kirche ein Fest zur besonderen Verehrung des Altarsakramentes fehlte. 1264 setzte Papst Urban IV. das Fronleichnamsfest für die ganze Kirche ein.

Fronleichnam kommt aus dem Mittelhochdeutschen. Dabei steht "fron" für "Herr" und "licham" für "Leib". Die heutige Sinngebung des Festes geht vom Bild des wandernden Gottesvolkes aus, dessen Mitte Christus ist, das "Brot des Lebens".

 

Monstranz

Foto: Simone Staiger

Katholiken zeigen an diesem Feiertag mit Prozessionen, dass Jesus im Alltag bei ihnen ist. Es ist der Tag, an dem wir unseren Glauben nach außen sichtbar demonstrieren.

In einer Prozession wird eine geweihte Hostie in der Monstranz durch die Straßen getragen. Wir glauben, dass die geweihte Hostie Jesus Christus selbst darstellt: In der Hostie ist er hier und jetzt anwesend.

 

Brot

Zeichen der Nähe,
Zeichen der Liebe,
hinter der sinnlichen Welt,
mehr als äußerlich wahrnehmbar.

Gott ist nahe,
er will mir nahe kommen
und mich verwandeln,
wie sich Brot und Wein
in Leib und Blut Christi verwandelten.

Wir ziehen hinaus,
mit Christi Leib in der Mitte
hinein in unsere Welt,
in der wir ihn verkünden
im Alltag.

nach Reinhard Röhrner

 

Eucharistische Anbetung an Fronleichnam

Donnerstag, 3. Juni, St.Michael, 15.00Uhr

"Dieses Sich-Versenken ist nicht in erster Linie eine Art des Tuns, sondern eine Art des Seins", so Papst Franziskus.

Erleben Sie die Kraftquelle Jesu im Allerheiligsten.

 

Carlo Augustis

Foto: Carlo Acutis Association

Ein  Gedanke des knapp 15jährigen Heiligen Carlo Acutis, der 2006 gestorben ist. „Wir brauchen nicht auf die Jünger neidisch zu sein, weil sie Jesus gesehen haben. Wir haben mehr Glück als die Menschen, die vor 2000 Jahren mit Jesus lebten: Um ihm zu begegnen, müssen wir nur in die Kirche eintreten. Jerusalem liegt neben unserem Zuhause“.

PACE E BENE Ihr Br. Konrad, (Bernd-Günter Barwitzki)

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