Impuls der Woche - Wo der Himmel die Erde berührt

Vor vierzig Jahren, am 24.Juni 1981, kam es auf einem steinigen Hügel, nahe der Ortschaft Medjugorie, d.h. übersetzt „Zwischen den Bergen“, zu einer Erscheinung. Kinder und Jugendliche meinten, die Jungfrau Maria als schönes Mädchen mit dem Jesuskind zu sehen. Sechs Kinder empfingen nun täglich Botschaften, die sich millionenfach weltweit verbreiteten.

Muttergottes
Statue der Muttergottes auf dem Erscheinungsberg    

Dies war dem jugoslawischen kommunistischen Regime ein Stachel im Auge. Diese Erscheinungen passten nicht in ihr Weltbild. Der kroatische Katholizismus war ihnen immer schon verdächtig und ihr Feindbild wurde bestätigt. Der Ortspfarrer Br. Jozo Zovka, OFM wurde verhaftet und zu 3 ½ Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit verurteilt. Trotz aller Schikanen gelang es dem Regime nicht, die marianischen Botschaften zu verhindern.

Die Kernbotschaften sind: beten, anbeten, beichten, bibellesen und fasten. Letztendlich geht es um ein Modell der Neuevangelisierung für die Welt, die die Aktualität und die Realisierung des Evangeliums im heute in die Mitte stellt.

Die Gospa, die „Königin des Friedens“, zeigt Wege zum Frieden zwischen Gott und den Menschen sowie zwischen den Menschen im gelebten Glauben.

Br.Marinko Sakota, OFM: „Kehrt durch die Botschaften der Muttergottes zu Gott, der wahren Quelle des Friedens, zurück....sie hilft uns „JA“ zu Gott zu sagen“.

Seit 2019 erlaubt der Vatikan, der Wallfahrten lange nicht gestattet hatte, offizielle Pilgerfahrten.

Bis heute entzünden sich an der Frage der Echtheit der Erscheinungen Euphorie sowie strikte Ablehnung.

Unabhängig davon können wir die Freude der Liebe Gottes tagtäglich verbreiten. Die Gospa wird uns helfen.

Monatsbotschaft1

Monatsbotschaft2

Quelle: Medjugorje, Magazin zum Jubiläumskongress

 

In dem Gebet „Gruß an die selige Jungfrau Maria“ betrachtet Franziskus das Einwohnen Gottes in Maria und in jedem Christen:

„Sei gegrüßt, Herrin, heilige Königin,
heilige Gottesmutter Maria,
die du bist Jungfrau, zur Kirche geworden
und erwählt vom heiligsten Vater im Himmel,
die er geweiht hat mit seinem
heiligsten, geliebten Sohn
und dem Heiligen Geiste, dem Tröster,
in der war und ist alle Fülle der Gnade
und jegliches Gute.
Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Zelt.
Sei gegrüßt, du seine Wohnung.
Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.
Und seid gegrüßt, ihr heiligen Tugenden alle,
die ihr durch die Gnade
und Erleuchtung des Heiligen Geistes
in die Herzen der Gläubigen eingegossen werdet,
um aus Ungläubigen
Gott getreue Menschen zu machen.“

 

Maria ist das Modell der Menschen, die das Wort Gottes annehmen, es in ihrem Herzen bewahren und täglich durch Wort und Tat zur Welt bringen.

PACE E BENE

Ihr Br. Konrad (Bernd-Günter Barwitzki) Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Drucken   E-Mail