Impuls der Woche - Gottes Schöpfung in der Natur entdecken

Hermann Hesse beschreibt die Ankunft Franz von Assisi auf dem Berg La Verna folgendermaßen: Als „er den Berg erreichte, welcher voll großer Wälder war, begrüßten ihn unzählige Vögel und setzten sich auf seine Schultern und Hände, bis er sie segnete und entließ“.

Gott in der Natur entdecken ist eines der schönsten Momente, um sich ihm zu nähern. Gehen Sie hinaus und lassen Sie sich von der Natur ansprechen und faszinieren. Manchmal braucht es eine Weile, um alles auf sich wirken zu lassen und sensibel zu bleiben. Sie können die große Faszination einer Wolkenformation, eines Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangsuntergangs, der Blumen oder der Wälder entdecken. Alles, was uns die Natur schenkt.

 

Wolken

In der Wolkenformation über Remshalden ist die Silhouette der Krafttaube des Heiligen Geistes zu erkennen    Foto: IBB

Der Mensch muss nur hinausgehen und sich von der Natur ansprechen und faszinieren lassen. Manchmal braucht es eine Weile, um alles auf sich wirken zu lassen und sensibel zu bleiben. „Momente der Naturversenkung gehören zu den intensivsten Glücksgefühlen, zu denen wir Menschen fähig sind….Das Unendliche, Ewige, Absolute scheint auf…Die Natur ist voller Genie, voller Göttlichkeit, sodass nicht eine Schneeflocke ihrer formenden Hand entkommt“ (Christa Spannbauer, Annika Behrendt, Den Herzschlag der Natur spüren). Wie kaum ein Ort ermöglicht die Schöpfung religiöse Tiefenerfahrung und spirituelle Transformation.

 

Rose

Foto: IBB

Die Schöpfung lässt es nicht zu, dass der Mensch ihr Gewalt antut. Sie ist ein Geschenk an ihn. Sobald er Macht ausübt, kann er sie nicht mehr als Geschenk der Evolution Gottes empfinden. Die Natur bleibt wie sie ist: Schöpfung Gottes. Daher ist es angebracht, ihr mit Ehrfurcht zu begegnen. Der Mensch sollte sich zurücknehmen und die Schöpfung als Teil seiner Familie betrachten, so wie der hl. Franziskus von Schwester Mond und Sterne, von Bruder Wind, Luft und Wolken, von Schwester Wasser und Bruder Feuer sowie von Mutter Erde spricht.

 

Sonne

Foto:IBB

Dem hl. Franziskus ging es nicht um den Naturschutz um seiner selbst willen, sondern er hat die Schöpfung als Spiegel der Schönheit Gottes verstanden. Der Grund, warum sie bewahrt werden muss, liegt darin, dass sie auf Gott verweist.

 

Teich

Foto: Alexander Rueff

 

Gebet

Herr Jesus, wir schreien zu Dir.

Lass uns das Wirken Gottes

In jedem keimenden Blatt,

In jedem Regentropfen,

Im Gesang der Vögel

In der Kathedrale des Waldes,

In der Schönheit der Blumen,

Im Grollen des Donners,

In der Mystik von Mutter Erde,

In der Schöpfung voller Göttlichkeit

Erfahren!

Damit Leib und Seele gesunden

Und Deine Liebe sichtbar wird.

 
Gebetsintention des Papstes für den Monat September: Ein umweltbewusster nachhaltiger Lebensstil.

Papst Franziskus bittet für den Monat September darum, für einen umweltbewussten nachhaltigen Lebensstil zu beten. Im neuen Video zur Gebetsintention, das an diesem Mittwoch veröffentlicht wurde, erläutert er selbst dieses Anliegen. Mario Galgano - Vatikanstadt

Wörtlich sagt Franziskus in dem Video: „Es freut mich sehr zu sehen, dass junge Menschen den Mut haben, Projekte zur Verbesserung der Umwelt und zur sozialen Verbesserung ins Leben zu rufen, denn beides gehört zusammen.“

Die Erwachsenen könnten viel von jungen Menschen lernen, denn bei allem, was mit der Sorge um den Planeten zu tun habe, seien junge Menschen ganz vorne mit dabei, so der Papst weiter.

„Nutzen wir ihr Beispiel, denken wir nach, besonders in diesen Zeiten der Krise, der Gesundheitskrise, der sozialen Krise, der Umweltkrise, denken wir über unseren Lebensstil nach.“

Dann zählt er die Herausforderungen auf, über die es in diesem Zusammenhang nachzudenken gelte: dass „die Art und Weise, wie wir uns ernähren, wie wir konsumieren, wie wir uns fortbewegen, wie wir Wasser, Energie, Plastik und so viele materielle Güter gebrauchen, oft schädlich für die Erde“ sei.

„Entscheiden wir uns für eine Veränderung! Gemeinsam mit den jungen Menschen wollen wir zu einem einfacheren und umweltfreundlicheren Lebensstil übergehen,“ fährt Franziskus fort.

„Beten wir, dass wir alle mutige Entscheidungen, das heißt die für einen einfachen und umweltbewusst nachhaltigen Lebensstil notwendigen Entscheidungen treffen und uns über die jungen Menschen freuen, die sich bereits für diese Veränderung einsetzen. Und sie sind nicht dumm, denn sie setzen sich für ihre Zukunft ein. Deshalb wollen sie ändern, was sie erben werden, wenn wir einmal nicht mehr da sind.“

PACE E BENE                  Ihr Br. Konrad (Bernd-Günter Barwitzki)

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