Impuls der Woche - Auferstehung?

Wie sollen wir an die Auferstehung glauben, angesichts der Tatsache, dass sich unser Leben überhaupt nicht verändert? Wir leben in einer Welt mit Streit, Hass, Gewalt, Krieg und Verwundungen. Ja, wie sollen wir glauben an die Auferstehung angesichts dieser Wirklichkeiten?

 

 Auferstehung
„Auferstehung“                       Foto: AJMB 2019

Auferstehung bedeutet nicht einfach: Friede, Freude, Eierkuchen... - Die Auferstehung nimmt uns nicht das Leid und den Schmerz einfach weg. - Die Auferstehung entbindet uns nicht von unserer Verantwortung, dass das Leben mitunter auch ein Kampf ist, der manche Wunden schlägt. 

Wir können uns nicht zufrieden geben, uns an die Auferstehung Jesu nur zu erinnern, ohne unser Herz für die Erfahrung des Anderen zu öffnen. Die Auferstehung Jesus kann uns fähig machen, unsere Traurigkeit in Freude zu verwandeln (vgl. Joh 16,16).

Wer offen ist für Gottes Hilfe, kann die Nähe Jesu, seine Kraft der Auferstehung, spüren. Seine Liebe, sein Licht spendet Lebensenergie, die zu neuem Leben wachsen kann.

Wir alle sind wandelbar. Jetzt und heute. Verändern wir, was wir können und überlassen Gott, was wir nicht können.

Das Ziel ist uns gewiss: Jesus wartet mit dem unendlichen und aller-lebendigsten Leben auf uns. Aber den Weg dorthin müssen wir noch gehen. Wenn wir dann Jesus treffen, werden wir ihn daran erkennen, dass er die Wundmale trägt - auch unsere Wunden... Aber sie werden verklärt sein.

 

Kreuz Grunbach
„Lebe glücklich“                     Foto: IBB 2020

 

Gebet

Welch ein Gott bist du! Tot warst du in unseren Augen.

Mitten unter uns bist du, Bruder.
Wir danken dir. Hüte unsere Freude, bewahre unsere Hoffnung.
Bleib unter uns, Lebendiger.
Wir beten heute für die, die dich suchen, dass sie dich finden;
für die, die sich fürchten, dass sie dir vertrauen;
für die, die Vergangenes quält, dass das Alte vergeht;
für die, die sich verloren fühlen, dass sie heimkommen;
für alle, die hungern, dass sie gefunden werden von denen, die teilen;
für die, die satt sind, dass sie ihre Hände auftun;
für die, die gut sind, dass sie gut werden zu denen, die scheitern und irregehen;
und für die Mächtigen dieser Welt, dass sie dich sehen in der Würde des Lebens.
Zwischen Furcht und Hoffnung bitten wir, Vater, gib uns, was gut ist für uns, gewähre uns Leben. Amen.

 

Friedensgebet: Freitag, 6. Mai, St. Elisabeth,

                          Freitag, 13. Mai, St. Michael, jeweils 18.30 Uhr

 

Eucharistische Anbetung: Donnerstag, 12.Mai, St. Michael, 15.00 Uhr

 

PAX ET BONUM

Br. Konrad,ofs (Bernd-Günter Barwitzki) Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!